Weichweizen (Triticum aestivum)

Weichweizen, auch als Brotweizen oder Saatweizen bezeichnet, ist die Weizenart mit der größten Verbreitung.

Weizen
Weizen © BGA

Bezeichnung

Weichweizen (Triticum aestivum, engl. common wheat oder bread wheat) wird auch als Saatweizen oder Brotweizen bezeichnet. Er stammt aus der Familie der Gräser (Poaceae).

Beschreibung

Weichweizen gilt weltweit als die wichtigste Getreideart. Aufgrund des idealen Anteils an Kleberstoffen (Gluten) ist er gut für die Brot- und Gebäckerzeugung geeignet. Die größten Anbaugebiete für Bio-Weizen in Österreich liegen in Niederösterreich.

Herkunft

Weizen ist einer der ältesten Kulturpflanzen. Archäologische Funde aus Vorderasien reichen rund 7.000 Jahre v. Chr. zurück.

Verwendungszweck

  • Brot- und Backwarenerzeugung 
  • Malzerzeugung
  • Futtermittel
  • Stärkegewinnung

Botanik

  • Weizen wird als Sommer- und Wintergetreide angebaut
  • Er wird 40 - 100 cm hoch, bei günstigem Klima auch noch höher
  • Der Halm ist dünnwandig und innen hohl
  • Die Ähre hat ohne Grannen eine Länge von etwa 6 - 18 cm
  • Bestäubung erfolgt durch Selbst- oder Fremdbestäubung
  • Keimung nur bei Temperaturen über 4° C
  • Die Chromosomenzahl beträgt 6n = 42 (7 Chromosomen in 6-facher Ausführung)
  • Weichweizen ist hexaploid