Mais (Zea mays)

Mais, in Österreich auch Kukuruz genannt, stammt ursprünglich aus Mexiko und zählt zu den ältesten Getreidearten.

Mais
Mais © BGA

Bezeichnung

Mais (Zea mays) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) und eine einhäusige C4-Pflanze. Der englische Begriff für Mais ist „maiz“, in den USA wird er als „corn“ bezeichnet.

Beschreibung

Die Maispflanze ist weltweit eines der wichtigsten Grundnahrungs- und Futtermittel und das einzige Getreide, das seinen Ursprung in Amerika bzw. Zentralmexiko hat.

Herkunft

Durch genetische Untersuchungen konnte man feststellen, dass das Wildgras Teosinthe der Vorfahre von Mais ist. Optisch sind sich die Blüten sehr ähnlich und auch die Chromosomenzahl beider Pflanzen ist identisch. Der heutige Kulturmais gilt als eine der größten Domestizierungsleistungen des Menschen, da er sich nicht selbstständig fortpflanzen kann.

Christoph Kolumbus hat die Pflanze entdeckt und mit nach Europa genommen. Im Jahre 1525 wurden in Spanien die ersten Maisfelder angebaut.

Verwendungszweck

  • Silomais für die Rinderhaltung
  • Körnermais für die Schweine- und Geflügelhaltung
  • Biogas
  • Zuckermais für die menschliche Ernährung

Botanik

  • Im Durchschnitt wird Kulturmais 100 - 300 cm hoch
  • Der Mais ist eine einjährige, einhäusige, formreiche und sommergrüne Pflanze
  • Mais zeichnet sich durch getrenntgeschlechtige Blüten aus, die auf einer Pflanze stehen, aber sich in verschiedenen Blütenständen entwickeln
  • Der Stängel ist rund, selten verzweigt und auf der ganzen Länge von glatten Blattscheiden bedeckt.
  • Die dunkelgrünen Blätter können bis zu 100 cm lang und 4 - 10 cm breit werden
  • Der Fruchknoten ist nur 3 mm groß
  • Zur Blütezeit erreichen die Griffeln eine Länge von 20 - 40 cm, die im vertrockneten Zustand als bräunliche Fäden aus der Spitze des Kolbens herausragen
  • Die Chromosomenzahl von Mais ist 2n = 20 (40, 80)