Erbse (Pisum sativum)

Die Erbse ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchte.

Erbse
Erbse © BGA

Bezeichnung

Die Erbse (Pisum sativum, engl. pea) stammt aus der Familie der Hülsenfrüchte (Fabaceae, Leguminosae). Man nennt sie auch Speiseerbse oder Gartenerbse.

Beschreibung

Die Erbse zählt zu den beliebtesten Gemüsesorten in Österreich. Erbsen sind reich an Proteinen, Kohlehydraten und Aminosäuren. Weltweit sind über 250 Sorten bekannt.

In Europa werden hauptsächlich drei Sorten angebaut:
  • Markerbsen verwendet man frisch, zum Einfrieren und zum Einkochen
  • Schalerbsen werden zum Trocknen und Lagern verwendet
  • Zuckererbsen haben keine Pergamentschicht in ihren Hülsen. Sie kann man mitsamt der Hülse verspeisen

Herkunft

Die ältesten archäologischen Funde stammen ab etwa 8.000 v. Chr. aus dem nahen Osten. Erbsen waren besonders im 17. Jahrhundert in Frankreich groß in Mode. Am Hof von König Ludwig XIV waren diese Hülsenfrüchte äußerst beliebt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Erbse zur beliebtesten Hülsenfrucht in Europa. Heute werden sie weltweit angebaut. Wildformen gibt es heute noch in Griechenland, Türkei und in der Levante.

Verwendungszweck

  • Die weißblühende Speiseerbse wird für die menschliche Ernährung verwendet
  • Die rosa- bis violett blühende Felderbse wird als Viehfutter und zur Bodenverbesserung angebaut

Botanik

  • Ist eine einjährige, krautige Pflanze
  • Die Stängel werden 50 - 200 cm lang
  • Die Wuchsform ist aufrecht kletternd oder kriechend
  • Die Farbe ist meist bläulich grün, kann aber je nach Bodenbeschaffenheit und Sonneneinstrahlung variieren
  • Die Erbse ist in Europa vorwiegend autogam
  • Es entwickeln sich Schmetterlingsblüten mit 3 - 10 cm lange Hülsen mit bis zu 8 Samen darin
  • Sie ist eine stickstoffanreichernde Pflanze und daher eine gute Vorkultur